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Federleicht

Unsere Mehrkämpfer nehmen nicht nur die Hürden federleicht. Hier geht es zur Königsdisziplin der Leichtathletik! 

Bobsport und Leichtathletik – zwei Sportarten, ein Förderkonzept. Der Mitteldeutsche Sportclub Magdeburg geht neue Wege. Die sportliche Weltspitze ist das Ziel.

Das Konzept des 2011 gegründeten Mitteldeutschen Sportclubs Magdeburg basiert auf der Verknüpfung von Bobsport und Leichtathletik. Die Erfahrungen aus beiden Sportarten werden gebündelt, um neue trainingsmethodische Wege zu gehen.

Die Leichtathletik bietet die besten Voraussetzungen für ein, bereits im Kindesalter beginnendes, umfassendes mehrkampforientiertes Grundlagentraining. Die Nachwuchssichtung im Bobsport bezieht sich fast ausschließlich auf sogenannte Zubringersportarten, insbesondere im Bereich der Bob-Anschieber. Dabei stellen die Leichtathleten den größten Anteil. Die Anforderungsprofile beider Sportarten weisen große Ähnlichkeiten auf.

Leichtathleten erreichen ihren sportlichen Leistungshöhepunkt etwa zwischen dem 23. und 27. Lebensjahr. Bobsportler beginnen ihre Karriere später und können bis zum 26. Lebensjahr in der Juniorenklasse starten.

Damit ist ein nahtloser Übergang von einer sportlichen Laufbahn zur anderen ebenso möglich, wie der Verbleib in der Leichtathletik. Dass beide Wege zum Erfolg führen können, hat der MSC Magdeburg bereits bewiesen. So wechselte unter anderem der ehemalige Leichtathlet Marko Hübenbecker zum Bobsport, schloss sich 2011 dem MSC Magdeburg an und errang 2013 jeweils einen Welt- und Europameistertitel. Lea-Jasmin Riecke erkämpfte 2018 den Titel einer U20 Weltmeisterin im Weitsprung.

Mit Hilfe der individuellen Sportförderung der Fachverbände, des Olympiastützpunktes Magdeburg und der Bundespolizei sowie von Sponsoren und Förderern, hat der Mitteldeutsche Sportclub Magdeburg ein Förderkonzept entwickelt, das beispielgebend ist und Athleten in der Region Mitteldeutschland eine sportliche Perspektive bietet.

Der Präsident des Mitteldeutschen Sportclubs Magdeburg

Marko Hübenbecker übernahm 2019 das Amt des Präsidenten des Mitteldeutschen Sportclubs Magdeburg von Thomas Schneider, der diese Funktion seit 2011 mit viel Engagement ausübte und noch heute als Vizepräsident tätig ist.

Marko, stelle dich doch bitte kurz vor!
Ich wurde am 14.06.1986 in Anklam geboren, bin verheiratet, habe zwei Kinder und wohne in Erfurt. Dem Mitteldeutschen Sportclub Magdeburg gehöre ich seit seiner Gründung an, war als Bob-Anschieber aktiv.

Wie kamst du zum Sport und speziell zum Bobsport?
Im Jahr 2000 wechselte ich als Leichtathlet zum SC Neubrandenburg, besuchte das dortige Sportgymnasium, an dem ich 2006 das Abitur ablegte. Meine Spezialdisziplin war das Kugelstoßen, so wechselte ich 2006 auch in die Sommersport-Fördergruppe der Bundespolizei nach Cottbus. Anfang 2009 beendete ich meine leichtathletische Laufbahn und wechselte zum Bobsport in die Wintersport-Fördergruppe der Bundespolizei in Bad Endorf.

Was waren deine größten sportlichen Erfolge?
Meine größten Erfolge habe ich dem Bobsport zu verdanken. Herausragend ist der WM-Titel 2013 in St. Moritz zu nennen, wobei ich auch stolz bin, einen kompletten WM-Medaillensatz errungen zu haben. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi wurde uns nachträglich der 4. Platz zuerkannt.

Wie sehen deine sportlichen Aktivitäten heute aus?
Meine Jungs fordern mich sportlich, weiterhin bin ich in Haus und Garten aktiv, wo immer etwas zu tun ist. Den Arbeitsweg zu meiner Dienststelle im Hauptbahnhof Erfurt, immerhin 5 km je Strecke, lege ich auf dem Fahrrad zurück.

Welche Ziele hast du als Präsident des MSC Magdeburg?
Ich wollte nach Beendigung meiner aktiven Laufbahn dem Sport erhalten bleiben. Dabei ist es für mich interessant, auch hinter die Kulissen des Sportbetriebs zu schauen und dazu beizutragen, Sportler in einem professionellen Umfeld in die Weltspitze bzw. zu Olympischen Spielen zu führen. Vielleicht springt für einen Athleten des MSC Magdeburg auch die erste Olympische Medaille heraus. 2022 in Peking wäre doch eine tolle Gelegenheit! Für die Nachhaltigkeit unseres Vereins will ich mich dafür einsetzen, dass unter Federführung des Olympiastützpunktes eine Anschubbahn in Magdeburg errichtet wird. Nur bei guten Trainingsbedingungen werden wir im Verein immer wieder einige „Aushängeschilder“ im Bobsport und in der Leichtathletik hervorbringen können. Sowohl aus dem eigenen Leichtathletiknachwuchs können Athleten zum Bobsport wechseln, es wäre aber genauso möglich, Sportlern des SC Magdeburg, nach Beendigung ihrer Karriere in der Ursprungssportart, diese Perspektive zu bieten. Das Konzept des MSC Magdeburg, von dem ich als aktiver Sportler persönlich sehr profitiert habe, bietet dafür mit Unterstützung des Olympiastützpunktes Sachsen-Anhalt hervorragende Voraussetzungen.

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